Kochen bringt Menschen zusammen

Sozialdezernentin Becker-Bösch, Ronja Schott (Stadt Butzbach) und Kerstin Thiele (Stadtteilbeirat).

Zu einem Kochevent besonderer Art war kürzlich Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, die auch den Bereich der Flüchtlinge in ihrem Dezernat betreut, eingeladen.

Das Öffnet externen Link in neuem FensterQuartiersmanagement „Soziale Stadt“ in Butzbach-Degerfeld hatte das erste Mal gemeinsam mit der Gemeinwesenarbeit der Stadt Butzbach zu einem Kochtag unter dem Motto „Internationale Küche, Essen verbindet“, eingeladen. Das Projekt „Internationale Küche“ der Gemeinwesenarbeit Degerfeld wird gefördert durch das hessische Ministerium für Soziales und Integration.

Gemeinsam mit Senel Ayana vom Projekt „Soziale Stadt“ und den beiden Mitarbeiterinnen der Stadt Butzbach für Gemeinwesenarbeit, Ronja Schott und Carolin Wirtgen, waren rund 20 Frauen mehrere Stunden mit der Zubereitung orientalischer Gerichte beschäftigt. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, die gemeinsam mit Kerstin Thiele - Mitglied des Stadtteilbeirates - an dem nachmittäglichen Kochevent Hand anlegte, war beeindruckt, dass Frauen unterschiedlichster Nationalität in Harmonie und Eintracht, teilweise trotz Verständigungsproblemen und Sprachbarrieren beim Kochen vereint wurden.

„Ich bin beeindruckt, wie hier gemeinsam leckere Gerichte entstanden sind, obwohl unterschiedliche Sprachen gesprochen wurden. Es zeigt, dass es Dinge im Leben von uns Menschen gibt, die uns alle einen, dazu gehört das gemeinsame Kochen und dann das genussvolle Essen“, so Becker-Bösch, die beim Auftragen des Buffets erneut ins Schwärmen geriet. Zum Essen trafen sich dann rund 40 Besucher, alt und jung, um gemeinsam unter anderem das leckere Kabuli Palau, ein Gericht aus Lamm, Karotten, Rosinen, Pinienkernen und Reis aber noch vielem mehr, zu genießen.

Hintergrund

Das Degerfeld wurde im Dezember 2009 in das Städtebauförderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Landes Hessen aufgenommen. Allgemeines Ziel dieses Programms ist es, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern.

Hauptaufgabe des Quartiersmanagements ist es, die Beziehungen der Menschen im Stadtteil untereinander zu fördern und zu beleben, die Menschen miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen.

veröffentlicht am: 15. Mai 2017