Interkulturelle Wochen 2016 beschäftigen sich mit dem Thema Flucht

In der Zeit vom 16. September bis zum 16. Oktober 2016 finden zum zehnten Mal die Interkulturellen Wochen in der Wetterau statt. Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel hat  einen ersten Blick auf das umfangreiche Programm in diesem Jahr freigegeben.

Waren es zu Beginn noch wenige Veranstaltungen und wenige Mitwirkende, so hat sich das Programm um die Zahl der Unterstützer und Mitorganisatoren deutlich erhöht. Die Interkulturellen Wochen in der Wetterau sind ein gemeinsames Projekt von mittlerweile über 30 Organisationen, von Ausländerbeiräten christlichen und nicht christlichen Religionsgemeinschaften, von Hilfsorganisationen und Vereinen.

„Ich bin froh über die große Zahl der Unterstützer, die gemeinsam mit uns ein deutliches Bekenntnis zu dem bundesweiten Motto geben, dass Vielfalt nämlich das beste Motto gegen Einfalt ist“, sagt Betschel. Ziel der Interkulturellen Wochen ist es aufzuklären und im gesellschaftlichen Miteinander Vielfalt kennenzulernen und demokratische und tolerante Umgangsformen zu praktizieren. „Wir wollen mit den Interkulturellen Wochen in der Wetterau dazu beitragen, Ängste und Vorurteile abzubauen und Informationslücken zu schließen."

Thema Flucht im Fokus

Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung steht das Thema „Flucht“, ohne dabei nur den Blick auf die Geflüchteten zu richten, sondern auch zu untersuchen, was die Situation mit der sogenannten Aufnahmegesellschaft macht, welche Reaktionen und Ängste ausgelöst werden und wie man mit dem Thema umgeht.

Musik, Theater und internationale Küche

Die Besucherinnen und Besucher erwarten Lesungen, aber auch kulinarische Köstlichkeiten, interkulturelle Feste, Erlebnisberichte, Diskussionen, Theater und Musik. Die Interkulturellen Wochen in der Wetterau beginnen am Freitag, dem 16. September, um 10 Uhr mit dem Hissen der Fahne zur interkulturellen Woche, und sie enden am 16. Oktober mit Ludwig van Beethovens Fidelio. Beethoven wollte mit seiner „Rettungs- und Befreiungsoper“ die Prinzipien der politischen Freiheit, der Gerechtigkeit und der Brüderlichkeit durch die Rettung eines unschuldigen Helden aus höchster Not zum Ausdruck bringen. Die Oper wird an vier Terminen im Theater „Altes Hallenbad“ in der Friedberger Haagstraße aufgeführt.

veröffentlicht am: 25. Juli 2016