Flagge zeigen für Vielfalt

Von links: Lena Reichstetter, Henrietta Falk, Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, Josef Bercek, Viola Sesar, Sabrina Hahn

Bereits zum siebten Mal nahm der Wetteraukreis als Unterzeichner der Charta der Vielfalt am diesjährigen Diversity Tag teil. Gemeinsam mit Erster Kreisbeigeordneter Stephanie Becker-Bösch präsentierten das WIR-Vielfaltszentrum, der Integrationsbeauftragte sowie die Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie einen Corona-konformen Aktionstag im Verwaltungsgebäude.

Worüber identifizieren Sie sich? In welchen Lebensbereichen sollte Vielfalt verstärkt mitgedacht werden? Mit diesen und weiteren Fragen konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung in der vergangenen Woche anlässlich des diesjährigen Diversity Tages auseinandersetzen.

„Aufgrund der pandemiebedingten Beschränkungen konnten wir leider nicht, wie in den vergangenen Jahren, den Diversity Tag mit größeren Aktionen im Plenarsaal begehen. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, auch in Krisenzeiten die Themen Diversität, Demokratie, Teilhabe und Inklusion nicht aus den Augen zu verlieren“, so Henrietta Falk und Viola Sesar, die WIR-Koordinatorinnen des Wetteraukreises.

Der Diversity Tag geht auf die Charta der Vielfalt zurück, die 2006 von vier Konzernen initiiert und mittlerweile über 8.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner zählt. Der Wetteraukreis beteiligt sich bereits zum siebten Mal. „Wir wollen die Vielfalt im Wetteraukreis so noch sichtbarer machen und gemeinsam eine bunte Gesellschaft und Arbeitswelt gestalten“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch.

Informationsstände, Video-Clips, Bodenaufkleber, Cartoons, Bilder und Grafiken regten in diesem Jahr in den Verwaltungsgebäuden dazu an, über die verschiedenen Facetten von Diversität nachzudenken. Wer sein Wissen rund um das Thema Vielfalt testen wollte, konnte bei einem Quiz spannende und skurrile Fragen beantworten und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Im interaktiven Teil der Veranstaltungen konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Punkte sammeln, über die sie sich identifizieren. Hier zeigte sich wie vielschichtig Identität sein kann – von Hobbyfotografin, über die Familie, die Wohngegend bis hin zum Kanuverein kam eine Bandbreite an Punkten zusammen. „Nicht nur Alter, Geschlecht und Herkunft definieren uns. Auch unsere Hobbies, unsere Vorlieben, unsere Fähigkeiten, unsere Freunde und Familie, unsere Arbeit machen uns zu dem, was wir sind“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. „Wir leben in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft. Unterschiedliche Lebensmodelle und Lebensbedingungen prägen das Bild. Wir alle stehen in der Verantwortung und tragen dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander Anerkennung, Wertschätzung und Gleichbehandlung erfahren.“

veröffentlicht am: 21. Mai 2021