Ausbildung und Beschäftigung für benachteiligte Jugendliche und Migranten

Seit einigen Jahren stellt das Hessische Sozialministerium das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget zur Verfügung. Für die Jahre 2016 bis 2020 werden rund 990.000 Euro an den Wetteraukreis weiter gegeben. Zielgruppe dieser finanziellen Förderung sind benachteiligte Jugendliche, denen eine berufliche Ausbildung und Beschäftigung ermöglicht werden soll und Erwachsene mit Qualifizierungsbedarf. Neu ist, dass im  Budget zusätzliche Mittel für Neuzugewanderte vorgesehen sind.

Der hessische Arbeitsmarkt ist aufnahmebereit und Fachkräfte werden gesucht, teilte Sozialminister Stefan Grüttner dem Wetterauer Sozialdezernenten Helmut Betschel mit. Aufgabe der nächsten Jahre sei es, jungen Menschen mit weniger guten Startvoraussetzungen eine berufliche Perspektive zu geben, und Langzeitarbeitslose so zu qualifizieren, dass sie den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes gewachsen sind. „Der Minister sieht es als gemeinsame Herausforderung an, die Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu organisieren und voranzubringen“, sagt Betschel.

Fähig machen für Beschäftigung und Ausbildung, Ausbildungsabschlüsse erreichen und Qualifizierung: Das sind die Bausteine, die die jungen Menschen fit machen sollen zur eigenständigen Existenzsicherung. Zu den Schwerpunkten gehören die Vorbereitung auf  Ausbildung und Qualifizierungsprojekte zur Integration in den Arbeitsmarkt.

Mit dem hessischen „Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen und Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts" werden auch für den Wetteraukreis zusätzliche Landesmittel für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sowie für die berufsbezogene Sprachförderung bereitgestellt.

Insgesamt stellt das Land für das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget für die Jahre 2016 bis 2020 knapp 990.000 Euro zur Verfügung, darin enthalten sind die zusätzlichen Mittel für die Integration von Flüchtlingen in den Jahren 2016 bis 2017 in Höhe von 449.000 Euro.

In enger Abstimmung mit dem Jobcenter Wetterau wurde eine Planung für die Fördermittel entwickelt. Diese sieht auch Kofinanzierungen aus Kreismitteln und Eingliederungsmitteln des Jobcenters Wetterau vor, insbesondere um längerfristige Förderangebote sicher zu stellen.

veröffentlicht am: 01. Juli 2016